Bei herkömmlichen Lasern oder auch IPL-Systemen wird das abgegebene Licht vom Melanin (Haar-Farbstoff) absorbiert und in Hitze umgewandelt. Die notwendige Hitze an der Haarwurzel entsteht nur, wenn ausreichend Melanin enthalten ist, d.h. die Haare nicht zu hell sind. Die Hyperpulse-Technologie hingegen nutzt den Weg über das Melanin nur zu 50%. Zusätzlich wirkt Hyperpulse direkt durch die Haut auf die Stammzellen, welche die für die Haarproduktion verantwortlich sind. Hyperpulse nutzt nicht einzelne Impulse mit hohen Energiespitzen, sondern das Gewebe wird 6-10 Mal mit niedriger Energie aber hoher Wiederholungsrate (bis 10 Hz, d.h. 10 x pro Sekunde) abgefahren („In-Motion"). Somit wird das Melanin des Haares und das Gewebe der Stammzellen auch über die Haut langsam, aber über eine längere Zeit (bis 90 Sekunden) mit niedriger Energie auf eine moderate und hautschonende Temperatur von ca. 45° Celsius erwärmt. Das Protein der Stammzellen wird zerstört, wobei die Epidermis mit Hilfe einer Saphir- Kontaktkühlung stets gekühlt bleibt. Eine so erfolgreich behandelte Haarwurzel ist nicht mehr in der Lage, neue Haare zu produzieren. Dadurch können dank Hyperpulse auch blonde und ergraute Haare sowie feine Haare erfolgreich behandelt werden, da der Farbstoff des Haares für die dauerhafte Haarentfernung nur noch sekundär eine Rolle spielt. Die Behandlung ist wesentlich angenehmer als mit herkömmlichen Laser-Systemen, da nur noch etwa 25% der Energie notwendig ist um die Haare dauerhaft zu entfernen. Je geringer die Energie, desto weniger wird die Haut belastet und desto weniger Schmerzen sind spürbar. Eine Verbrennung oder Narbenbildung ist mit Hyperpulse nicht mehr möglich. Bei herkömmlichen Lasersystemen, die teilweise die mehr als die viefache Energiehöhe verwenden ist dieses Risiko durchaus beträchtlich.


Im Gegensatz zu herkömmlichen IPL- und Lasergeräten ist die Behandlung schmerzfrei, es fühlt sich nur etwas warm an.