Vor der Behandlung für eine dauerhafte Haarentfernung wird ein Gel auf die zu behandelnde Hautregion aufgetragen. Das Hautareal wird mit dem Hyperpulse-Applikator 6-10 Mal mit niedriger Energie aber hoher Wiederholungsrate (bis 10 Hz, d.h. 10 x pro Sekunde) abgefahren („In-Motion"). Somit wird das Melanin des Haares und das Gewebe der Stammzellen über die Haut langsam, über eine längere Zeit (bis 90 Sekunden) mit niedriger Energie auf eine moderate und hautschonende Temperatur von ca. 45° Celsius erwärmt, wodurch es aufgrund einer thermischen Reaktion zu einer Denaturierung und Verödung der Nährstoffzellen der Haarwurzel kommt. Damit können dank Hyperpulse auch blonde und ergraute Haare sowie feine Haare erfolgreich dauerhaft entfernt werden, da der Farbstoff des Haares für die dauerhafte Haarentfernung nur noch sekundär eine Rolle spielt.

Die vorher rasierten Haare befinden sich nach der Behandlung immer noch in der Haut. Diese werden je nach behandelter Körperregion allerdings nach etwa 5-21 Tagen nach der Behandlung der dauerhaften Haarentfernung abgestoßen und fallen von allein aus. Eine so behandelte Haarwurzel, ist nicht mehr in der Lage neue Haare zu produzieren.